Atokalpa

Die Sandoz-Familienstiftung wollte eine effiziente industrielle Struktur aufbauen, um in totaler Eigenproduktion die besten Zeitmesser herstellen zu können. Diese Strategie führte im Dezember 2000 zur Übernahme der in Alle (Kanton Jura), im Stammgebiet der Formdreherei, etablierten Firma Atokalpa. Seit langer Zeit war dieses Unternehmen in der Fertigung von Miniatur-Räderwerken und Trieben spezialisiert, welche die beweglichen Bestandteile der mechanischen Uhrwerke bilden. Seit 2005 produziert Atokalpa auch alle komplexen Einzelteile für die Hemmung und das Regelorgan. Letzteres setzt sich aus etwa zwanzig verschiedenen Teilen zusammen, unter anderem dem Hemmungsrad, dem Anker, der Hebelscheibe, der Unruh und der Spiralfeder. Das gesamte Regelorgan wird bei Atokalpa zusammengefügt.

Die Produktion der einzelnen Komponenten verlangt die Beherrschung von komplexen Arbeitsabläufen, vom Draht- und Spiralwalzen über das Präzisionsstanzen und Formdrehen, das Fräsen und Rollieren, bis zur thermischen Behandlung und der Oberflächenbehandlung und schliesslich zur Montage.